Hunderte Faschingsfreunde in der Firnhaberau

News-GrafikSie wollen Dubai vor der Finanzkrise retten, stimmen sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft ein und fordern das Fortbestehen der Polizeiinspektion in Lechhausen. Die Faschingsfreunde in der Firnhaberau waren auch in diesem Jahr wieder kreativ. Rund 300 Mitwirkende zogen zusammen mit Stadtpfarrer Monsignore Anton Schmid und dem Schlachtruf Jux und Radau in der Firnhaberau durch die Straßen.

Von der Pfarrei beteiligen sich traditionell der Pfarrgemeinderat, die Kindertagesstätte und die Pfarrjugend am Umzug. Auch zahlreiche andere Gruppen, wie zum Beispiel die CSU, der TSV Firnhaberau oder die Hammerschmiedler aus dem Goldregenweg sind mittlerweile vom Umzug nicht mehr wegzudenken. Zum Teil nehmen auch Familien an dem bunten Zug teil, der in diesem Jahr an rund 2000 Zuschauern vorbei kam.

Der Firnhaberauer Kinderfaschingsumzug ist in diesem Jahr wieder der einzige Faschingsumzug in Augsburg. Sogar die Stadtspitze war vertreten: Bürgermeister Hermann Weber lief in der Gruppe der CSU Ortsverbände Hammerschmiede und Firnhaberau mit. Bürgermeister Peter Grab kam mit seinen Kindern zum zuschauen. Nur Oberbürgermeister Kurt Gribl war in diesem Jahr krankheitsbedingt verhindert.

Wie immer hat das Wetter am Nachmittag gehalten. "Bislang musste der Umzug noch nie wegen Regen oder Schnee abgesagt werden", so Stadtpfarrer Monsignore Anton Schmid, dem ein guter Draht zu Petrus nachgesagt wird. Im Anschluss an den Umzug stürzen sich die Firnhaberauer traditionell ins "Bunte Treiben", das im BeGegnungsZentrum und der Kindertagesstätte stattfindet.

zu den Fotos vom Umzug









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